Ninebot G30D throotle-Fehler 14

Diskutiere Ninebot G30D throotle-Fehler 14 im Segway Forum Forum im Bereich E-Scooter Hersteller; Der Fehler ist bei mir jetzt schon mehrfach aufgetaucht. Meistens lässt er sich beseitigen, wenn ich den Affengriff mache, also Gas-button...
TelaRob

TelaRob

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Der Fehler ist bei mir jetzt schon mehrfach aufgetaucht. Meistens lässt er sich beseitigen, wenn ich den Affengriff mache, also Gas-button, elektronischer Brems-button gleichzeitig drücken und dann mehrere Sekunden auf den Einschalter bis Fehler 10 erscheint (keyboard-error). Heute hat es nicht funktioniert und ich habe mal alles unter dem Display aufgeschraubt, also mit dem Sicherheitsbit und die drei kleinen silbernen Schrauben mit Mikrokreuzschlitz. Danach habe ich die Gummiabdeckung von den Kabeln entfernt. Alle Steckkontakte waren aber korrekt, also nichts locker. Wieder alles zusammengeschraubt und der Fehler war erst mal wieder weg. Irritiert bin ich trotzdem.
Interessant ist vielleicht noch, wenn der Fehler 14 auftaucht, muss ich den Gas-button nur leicht nach unten drücken und er verschwindet. Allerdings fährt der Ninebot dann noch maximal 18 km/h. Die Bremse funktioniert nur noch stotternd. Wenn ich den Finger vom Gas nehme, piept er sofort und der Fehler erscheint. Das ist ziemlich nervig.
Hat jemand diesen Fehler auch schon einmal gehabt? Ich würde mich über Antworten und Hinweise freuen.
 
林田真尋

林田真尋

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Leider nicht. Ich würde ja gerne helfen, aber bin überfragt.
Allerdings deutet der Fehler 14 auf einen defekten Gashebel hin, und der soll nicht so selten auftreten.
 
TelaRob

TelaRob

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Trotzdem danke Mahiro,
ich bin auch nicht schlauer nach meinen Recherchen geworden. Vermutet habe ich, in dem Daumengas steckt ein Potentiometer, also ein schlichter Regler, mit dem Spannung erhöht werden kann. Bei meinen Recherchen habe ich dann gemerkt, dass mein Elektronik-Wissen echt ziemlich antik ist. Irgendwelche Magnetschalter sollen im Daumengashebel den Stromfluss regulieren. Ich muss so ein Ding unbedingt mal öffnen. Aufschrauben lässt es sich ja nicht, weil dann könnte Mensch es reparieren. Das ist aber schon einige Jahrzehnte nicht mehr gewünscht. Das Industriedesign orientiert sich am Verbrauch und Verschleiß, um die Umlaufzeiten von Produkten zu verkürzen. Wenn die zu lang sind, werden in bestimmten Produkten Sollbruchstellen eingebaut. Weil Produkte dann kaum reparierbar sind oder wenn zu gigantischen Kosten, werden sie auf den Müll geworfen. Die Menschen kaufen sich neue Produkte und die Konzerne haben ihren Umsatz.
Das ist eine der zentralen Fehlentwicklungen der vergangenen Jahrzehnte gewesen. Vielleicht ändert Corona daran etwas.
 
kamy

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Hallgeber heißen die Dinger
 
TelaRob

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Danke kamy,
das habe ich auch gelesen. Aber Magneten geben keinen Hall. Warum heißen die dann so?
Magneten und elektrische Ströme hängen eng zusammen. Durch einen Ferritkern und Kabelspulen lassen sich elektromagnetische Felder erzeugen. Das habe ich schon mit 10 Jahren gebastelt. Aber was macht das Ding im Daumengas?
 
林田真尋

林田真尋

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Da die korrekte Bezeichnung (soweit ich weiß) Hall-Sensor ist, und sich der Begriff aus dem Englischen ableitet, gehe ich davon aus, dass nicht der Hall im akustischen Sinne gemeint ist. 😁 Ich glaube zu wissen, dass die korrekte Bezeichnung in Deutsch dafür Drehwinkelsensor wäre und genau das wird hier auch gemessen. Müsste die gleiche Technik wie beim drive-by-wire bei Motorrädern sein. Just my two yen...
 
TelaRob

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Cool, multilingual aufzuwachsen hat schon einige Vorteile, schätze ich.
Ich habe mal einen Schaltplan von so einem "Hall-Sensor" im Netz gefunden. Ist das gleiche Prinzip wie bei den ersten Transistoren, mit denen ich als Kind rum experimentiert habe. Das bringt mich aber zu der Vermutung, dass die eigentlich Steuerung auf der Platine im Zusammenspiel mit der FW erfolgt. Und dort dürfte die Ursache für die Fehlfunktion liegen. Solange ich damit aber locker über 22 km/h ohne FW-hack fahren kann, soll es mir recht sein.
Aber zum "drive-by-wire" bei Motorrädern, ich weiß nicht, an welche Motorräder du denkst. Die, die ich gefahren bin, waren weitgehend mechanisch. Das "wire" war ein Stahlseilzug, der den Schwimmer im Vergaser angehoben oder gesenkt hat. Dadurch floss dann mehr oder weniger Benzin in den Zylinder. Mit Elektrizität hatte lediglich der Funke an der Zündkerze zu tun, der das Luft-Benzin-Gemisch zur Explosion gebracht hat.
Diese weitgehend mechanische Technologie hat übrigens durchaus Vorteile. Im Falle eines EMP würden unsere heutigen Geräte und auch die Fahrzeuge alle komplett ausfallen. Ein altes Motorrad ließe sich aber über den Kickstarter mit ein paar Tritten wieder starten und fahren ;) .
 
kamy

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Der „Schwimmer“ ist ein Schieber. Der Schwimmer sitzt unten in der Schwimmerkammer und regelt den Benzinstand in der Schwimmerkammer.
Ich hab noch ne BSA B31 von 1954 im Einsatz.😉
 
TelaRob

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Wow, sieht noch aus wie ein richtiges Motorrad ;)
Meine letzte war eine Honda CB 550 F von 1980. Kein Einzylinder, sondern "Nähmaschine" mit vier kleinen. Explodierte bei über 6000 rpm, also anders als meine Einzylinder-Maschinen vorher: Honda Enduro mit 250 Kubic und 17 PS war meine Erste. Danach eine Yamaha SR 500, mit der ich nicht so zufrieden war. Anschließend hatte ich eine Suzuki DR 500 und die war richtig klasse. Musste ich leider wegen der Geburt meiner Tochter verkaufen :sleep:. Danach hatte ich noch eine Suzuki mit 250 Kubic und 17 PS als Chopper, fand ich nicht wirklich gut. Und dann kam die Honda CB 550 F. Da war meine Tochter in dem Alter, in dem ich sie mitnehmen konnte. Schwärmt sie heute noch von :).
 
林田真尋

林田真尋

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Oje, dann werde ich mich wohl mal über meinen Joghurtbecher bedeckt halten...
 
kamy

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Die älteste BSA die ich habe ist von 1914.
557ccm , 4,5 PS , 3 Gänge , Riemenantrieb

Funktioniert Dein Gashebel garnicht mehr oder in welchem Zusammenhang kommt der 14er Fehler? Die Hebel hakeln gerne man und gehen nicht in ihre „0 Stellung“ zurück.
 
kamy

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Die haben eine.😉

Aber die Dunstall Norton Commando. 750 als Werksrenner - die haben sie nicht.
Da gibt es aber auch nur noch 3 Stück von.
 
林田真尋

林田真尋

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Ich denke, es gibt einiges, was sie nicht haben. Hast du eine?
 
林田真尋

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Wird sie denn auch artgerecht gehalten? Mit anderen Worten, liebevoll warmgefahren und über die Nordschleife gejagt?
 
kamy

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Hab ich auch schon gemacht .
 
林田真尋

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Aber zum "drive-by-wire" bei Motorrädern, ich weiß nicht, an welche Motorräder du denkst. Die, die ich gefahren bin, waren weitgehend mechanisch. Das "wire" war ein Stahlseilzug, der den Schwimmer im Vergaser angehoben oder gesenkt hat. Dadurch floss dann mehr oder weniger Benzin in den Zylinder. Mit Elektrizität hatte lediglich der Funke an der Zündkerze zu tun, der das Luft-Benzin-Gemisch zur Explosion gebracht hat.
Diese weitgehend mechanische Technologie hat übrigens durchaus Vorteile. Im Falle eines EMP würden unsere heutigen Geräte und auch die Fahrzeuge alle komplett ausfallen. Ein altes Motorrad ließe sich aber über den Kickstarter mit ein paar Tritten wieder starten und fahren ;) .
Die moderneren Maschinen haben das inzwischen alle. Ist der amerikanische Humvee nicht auch EMP sicher? Ich glaube, ich sollte mir für Krisenzeiten mal einen besorgen... 😜
Bei Vergasern wird die Benzinmenge durch die Düsennadel, die mit dem Gaszug verbunden ist und den Vergaserschieber, der ein Rund oder Flach Schieber sein kann, reguliert, wobei der Schieber lediglich für die Luftmenge zuständig ist, und die Düsennadel für die Benzinmenge.
Um nicht so viel schreiben zu müssen, habe ich eine Datei angehängt, es handelt sich zwar um eine Information von Honda Automobilen, im Prinzip ist das aber das Gleiche.
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