Als Juicer E-Scooter laden

Diskutiere Als Juicer E-Scooter laden im Akkutechnik Forum im Bereich E-Scooter Forum; Hallo Leute, Hat jemand schon die Erfahrung als Juicer gemacht? In meiner Stadt gibt es viele Lime-E-Scooter und man kann durch das...
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viola

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Hallo Leute,
Hat jemand schon die Erfahrung als Juicer gemacht?
In meiner Stadt gibt es viele Lime-E-Scooter und man kann durch das selbstständige Aufladen ca. 4 Euro verdienen, aber ob sich das auch lohnt weiß ich nicht.
Will jemand seine eigenen Erfahrungen teilen?
Lg
 
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Johannes Schlüter

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Schaumal auf Youtu.be, da gibt es einige Journalisten die dies ausprobiert haben. Erfahrungen: eher negativ
 
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Johannes Schlüter

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Öffentlich-Rechtliche Medien sind auch auf YT präsent, die Videos zu dem Thema sind gut gemacht

Bsp:
 
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Ozymandias

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Anhand diverser Foren-Berichte und Videobeiträge wie oben verlinkt denke ich mal, es gibt ein paar grundlegende Randbedingungen, die erfüllt sein müssen, damit sich das Aufladen gewerblicher Leihroller für einen selbst überhaupt lohnt:

1. Man sollte einige der Abstellplätze (Hubs) in der Nähe der eigenen Wohnung bzw. des Aufladeraumes haben, wo die Dinger am Morgen bis 0800 wieder "ausgeliefert" werden müssen.
2. der Aufladeort selber sollte ebenerdig oder zumindest per geräumigem Aufzug erreichbar sein (die gewerblichen Roller sind inzw. relativ massiv konstruiert und wiegen weit über 20Kg) und natürlich über Stromanschluss verfügen (logisch)
3. Will man die oftmals maximal 10 Scooter zum Aufladen auch wirklich ausnutzen, dann ist ein eigenes geräumiges Auto oder besser ein Transporter oder Sprinter zum Einsammeln der in der Stadt verstreut herumstehenden Dinger fast unerlässlich.
4. Die Ladedauer übersteigt bei niedrigem Akkustand oftmals die 6h, also sollte man für jeden Roller ein eigenes Ladegerät nutzen sonst heißt es Wecker in der Nacht stellen und umstecken (na gute Nacht dann auch!).

In den Städten, wo es schon länger Scooter-Sharingdienste (Lime, Tier, Bird und Co.)gibt, ist eine Tendenz zu einer gewissen Konkurenzsituation zwischen den vielen privaten "Juicern" zu beobachten, man schnappt sich abends gegenseitig die Roller vor der Nase weg, und am nächsten Morgen geht dann das selbe Spiel mit den Abstellplätzen los (nur eine begrenzte Zahl an Scootern pro Abstellplatz). Wenn man da nicht "Effektiv" und schnell die Roller einsammeln (per App suchen und hinfahren), und am nächsten Morgen wieder an verschiedene Abstellplätze (auch wieder durch die App vorgegeben) ausliefern kann (also am besten mit einem Sprinter), wird das ganz schnell zur frustrierenden Plackerei (siehe Videobeiträge oben).

Interessant währe rein aus Interesse in diesem Zusammenhang aber dieser Fall:
Mal angenommen, auf dem täglichen Weg zur Arbeitsstelle/Schule/Uni gibts so einen oder mehrere E-Scooter-Hubs. Wenn ich mich nun als Juicer anmelde, darf ich zumindest laut dem Video oben beim Anbieter "Lime" mit dem Roller zum Zwecke des Aufladens kostenlos(!)damit bis zum Ladeort (also nach Hause) fahren (der Roller muss noch genügend Saft dafür haben). Dann lade ich diesen einen Leih-Roller daheim über NAcht auf eigene Kosten (Stromkosten) und bringe ihn am nächsten Morgen bis 0800 auf dem Weg zur Arbeit wieder zum Hub. Wenn der Hub bei daheim vollgeladenem Akku noch mit 95% Akkustand erreicht wird, kann man sogar die vollen 4 Euro kassieren (ansonsten gibts Abzüge) und damit die Fahrtkosten von Daheim bis zur Auslieferung kompensieren, oder ist die Fahrt zur Auslieferung für Juicer auch kostenlos? Somit könnte ich zumindest einen Teil meines alltäglichen Fußweges zur Arbeit (wahlweise S-Bahn-Haltestelle usw.) mit einem Leihroller fahren, ohne dafür zu bezahlen, oder einfach für bis zu 15-20 Min "scootern". Bedingung ist halt nur, die "Rückgabe" muss als "Auslieferung" durchgehen, und damit muss das Ding an einem vorgegebenen Abstellplatz "zurückgegeben" werden...

Zugegebnermaßen, recht viele Wenns und Abers, aber bei der Rollerflut in dicht besiedelten Großstädten gibts sicher ein paar Leute, auf deren Wohn- und Wegesituation dieses Szenario zutreffen kann. Es gibt doch keine "Mindestmenge" an Rollern , die man als Juicer laden muss, oder fliegt man mit der geringen Laderate 1 Scooter pro Nacht irgendwann bei denen aus dem Juicer-Kontrakt? Habe ich da oben sonst noch einen Denkfehler?
 
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viola

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Interessant währe rein aus Interesse in diesem Zusammenhang aber dieser Fall:
Mal angenommen, auf dem täglichen Weg zur Arbeitsstelle/Schule/Uni gibts so einen oder mehrere E-Scooter-Hubs. Wenn ich mich nun als Juicer anmelde, darf ich zumindest laut dem Video oben beim Anbieter "Lime" mit dem Roller zum Zwecke des Aufladens kostenlos(!)damit bis zum Ladeort (also nach Hause) fahren (der Roller muss noch genügend Saft dafür haben). Dann lade ich diesen einen Leih-Roller daheim über NAcht auf eigene Kosten (Stromkosten) und bringe ihn am nächsten Morgen bis 0800 auf dem Weg zur Arbeit wieder zum Hub. Wenn der Hub bei daheim vollgeladenem Akku noch mit 95% Akkustand erreicht wird, kann man sogar die vollen 4 Euro kassieren (ansonsten gibts Abzüge) und damit die Fahrtkosten von Daheim bis zur Auslieferung kompensieren, oder ist die Fahrt zur Auslieferung für Juicer auch kostenlos? Somit könnte ich zumindest einen Teil meines alltäglichen Fußweges zur Arbeit (wahlweise S-Bahn-Haltestelle usw.) mit einem Leihroller fahren, ohne dafür zu bezahlen, oder einfach für bis zu 15-20 Min "scootern". Bedingung ist halt nur, die "Rückgabe" muss als "Auslieferung" durchgehen, und damit muss das Ding an einem vorgegebenen Abstellplatz "zurückgegeben" werden...
 
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viola

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Also interessant ist diese These definitiv...Das scheinen die nicht so gut überdacht zu haben. Testen sollte man das mal:unsure:
Ob es welche gibt die das machen? Ich glaube nicht, dass man gesperrt wird nur weil man einen Scooter lädt.
Danke für die Antwort @Ozymandias
 
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Johannes Schlüter

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Gut durchdacht. Meinem Kenntnisstand nach müsste das gehen, ob eventuelle Verträge mit Lime eine bestimmte Anzahl aufgeladener Scooter vorschreiben weiß ich nicht.

Ggf. wäre es sogar möglich außerhalb der City-Zone zu fahren, wenn man in Randstadtteilen wohnt.

Um Geld zu verdienen muss mann aber zwischen 20-21 Feierabend haben und Dienstbeginn zwischen 6 und 8. Hat man schon um 17 Uhr Schluß, könnten keine Scooter vorhanden sein, also eher was für Spätschichtler, die dann aber den Scooter nicht in der Früh ausliefern können und somit Abzüge bekommen könnten

VG
 
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Ozymandias

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Wie gesagt, es gibt schon einige Wenns und Abers bei meinem Gedankenspiel. Manche Sharing-Dienste geben leere Scooter aber auch schon vor 2100 zum "Juicen" frei (Wien?), und Ausliefern kann man auch schon vor 0800 in der Früh, (was aber sicher mit manchem studentischen Tagesablauf inkompatibel ist, ich kann mich noch gut an diese Zeit bei mir selbst erinnern).
Aber selbst ein "worst Case" aus Juicer-Sicht mal angenommen:
Ich liefere einen nicht vollgeladenen (<95% Scooter) nach der morgendlichen Deadline, also erst nach 0800 aus. Dann gibts entsprechend weniger bzw. gar kein Geld fürs "Juicen", aber für die Zeit, wo ich das Dingen als "Juicer" entsperrt habe (also die ganze Nacht über), kann ich damit doch quasi zum Nulltarif fahren...?
Oder sperrt sich der Roller, sobald ich das Ladekabel anstecke oder ist die "Juicer-Freifahrt" irgendwie zeitlich begrenzt?

Ich nutze zwar mit "Juicer" und "juicen" den Marketingwortschatz der Firma "Lime", meine Gedankenspiele beziehen sich aber generell auf das Geschäftsmodell aller Sharing-Dienste in den Fällen, wo sie das nächtliche Wiederaufladen ihrer Rollerflotte durch private "Kleinstunternehmer" (Gig-Economy) bei voller Eigenhaftung derselben usw. durchführen lassen.
 
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viola

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Wie gesagt, es gibt schon einige Wenns und Abers bei meinem Gedankenspiel. Manche Sharing-Dienste geben leere Scooter aber auch schon vor 2100 zum "Juicen" frei (Wien?), und Ausliefern kann man auch schon vor 0800 in der Früh, (was aber sicher mit manchem studentischen Tagesablauf inkompatibel ist, ich kann mich noch gut an diese Zeit bei mir selbst erinnern).

Lack im System ;)

Aber selbst ein "worst Case" aus Juicer-Sicht mal angenommen:
Ich liefere einen nicht vollgeladenen (<95% Scooter) nach der morgendlichen Deadline, also erst nach 0800 aus. Dann gibts entsprechend weniger bzw. gar kein Geld fürs "Juicen", aber für die Zeit, wo ich das Dingen als "Juicer" entsperrt habe (also die ganze Nacht über), kann ich damit doch quasi zum Nulltarif fahren...?
Oder sperrt sich der Roller, sobald ich das Ladekabel anstecke oder ist die "Juicer-Freifahrt" irgendwie zeitlich begrenzt?

Der Roller müsste sich sperren, oder nicht? Und zeitlich begrenzt sein müsste es auch, andernfalls wäre das ein Schlupfloch. Hab ich das falsch verstanden oder sagtest du in deinem vorherigen Post nicht, dass man Freifahrtminute hat. Hab versucht im Net diesbezüglich etwas zu finden - keine Chance.
Ich bin dafür, dass du das testest ?

Ich nutze zwar mit "Juicer" und "juicen" den Marketingwortschatz der Firma "Lime", meine Gedankenspiele beziehen sich aber generell auf das Geschäftsmodell aller Sharing-Dienste in den Fällen, wo sie das nächtliche Wiederaufladen ihrer Rollerflotte durch private "Kleinstunternehmer" (Gig-Economy) bei voller Eigenhaftung derselben usw. durchführen lassen.

(y)
 
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